Daniel Altmaier – volle Tennispower vom Niederrhein
Der deutsche Tennisprofi Daniel Altmaier wurde am 12. September 1998 in Kempen am Niederrhein geboren. Vater Jurij ist gebürtiger Ukrainer, Mutter Galina stammt aus Russland. Daher spricht Altmaier neben seiner Muttersprache Deutsch auch fließend Russisch. Neben diesen beiden Sprachen beherrscht der 1,88 Meter große Rechtshänder Englisch und Spanisch recht flüssig, letzteres vor allem, weil er in Argentinien trainiert.
Daniel Altmaier fühlt sich am wohlsten auf dem Hartplatz, obwohl er die Mehrzahl seiner bisherigen Turniersiege auf Sand geholt hat. Dessen ungeachtet bezeichnet der Tennisprofi den Rasenklassiker von Wimbledon als sein Lieblingsturnier. Er ist einer der wenigen Spieler auf der ATP-Tour, die die Rückhand heute noch einhändig spielen und bezeichnet wohl nicht zuletzt deshalb Roger Federer und Stanislas Wawrinka als die Tennis-Idole seiner Jugendzeit.
Neben Tennis begeistert Altmaier sich für Fußball und ist Fan sowohl von Real Madrid, als auch von Hertha BSC Berlin. Um von den Strapazen der ATP-Tour abzuschalten, entspannt sich Daniel Altmaier gerne beim Angeln, am liebsten gemeinsam mit Vater Jurij an einem ruhigen Fleckchen in den Niederlanden.
Die ersten Schritte auf dem Tennisplatz
Ermutigt von seinen Eltern, begann Daniel Altmaier das Tennisspielen bereits im zarten Alter von fünf Jahren beim TuS St. Hubert in seiner Heimatstadt Kempen. Dass er außerordentliches Talent und auch den nötigen Ehrgeiz besaß, wurde schon früh deutlich. Nachdem Altmaier anfänglich wie die meisten Kinder zweimal die Woche zum Tennistraining ging, stand er schon bald fünf bis sechsmal die Woche auf dem Platz. Und dieser Trainingseifer sollte sich bald bezahlt machen, als er 2008 die deutsche Meisterschaft der U10-Spieler gewann.
Auf der ITF Juniors Tour spielte Daniel Altmaier allerdings nur wenige Turniere und gewann seinen einzigen Titel im Jahr 2016 bei den Allianz Kundler German Juniors in Berlin, wo auch schon Rainer Schüttler und Gaël Monfils triumphierten. Im selben Jahr erzielte der damals 17-Jährige mit dem Viertelfinaleinzug in Wimbledon seinen größten Erfolg als Juniorenspieler bei einem der vier Grand-Slam-Turniere. Bereits zwei Jahre zuvor hatte Altmaier sein Debüt in der Tennis-Bundesliga für den Gladbacher HTC gegeben.
Debüt als Profi und Meilensteine in der Karriere von Daniel Altmaier
Im Jahr 2016 machte Daniel Altmaier zunächst auf der ITF Future Tour von sich reden. Mit seinem attraktiven, dynamischen Offensivstil und der einhändigen Rückhand begeisterte er die Zuschauer im Handumdrehen und sorgte schon früh bei seinen Matches zuverlässig für Stimmung. So sprangen in der Saison 2016 für ihn neben seinem ersten noch zwei weitere Future-Titel heraus und er beendete die Saison erstmals in den Top 500 der ATP-Rangliste.
2017 feierte Daniel Altmaier seine ATP-Challenger-Premiere in Bangkok, wo er die Tenniswelt aufhorchen ließ mit einem beeindruckenden Lauf von sechs siegreichen Matches in Folge – inklusive der Qualifikation. Erst im Halbfinale war für den jungen Mann vom Niederrhein Schluss. Noch in derselben Saison debütierte Altmaier nach erfolgreich überstandener Qualifikation bei einem ATP-Turnier, unterlag aber schon in der ersten Runde der Geneva Open dem US-Routinier Sam Querrey.
Doch sein erster Sieg auf ATP-Niveau ließ nicht lange auf sich warten: Kurz darauf gewann er – als Lucky Loser ins Turnier gerutscht – bei den Antalya Open gegen Victor Estrella aus der Dominikanischen Republik.
Durchbruch und Grand-Slam-Premiere
Der endgültige Durchbruch als Tennisprofi gelang Daniel Altmaier im Jahr 2020. Nachdem ihn in den beiden Vorsaisons diverse Schulter- und Hüftverletzungen aus der Bahn geworfen hatten, stand er aufgrund erfolgreich überstandener Qualifikation erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier im Hauptfeld. Und was für ein Debüt er hinlegte! Bei den French Open 2020 war für Altmaier erst im Achtelfinale Schluss. Eine Runde zuvor warf er mit Matteo Berrettini sogar erstmals einen Top-10 Spieler aus dem Turnier.
Von da an kannte die Karriere von Daniel Altmaier nur noch eine Richtung: nach oben. 2021 gewann er erstmals ein Spiel auf Masters-1000-Level, indem er den Amerikaner Sam Querrey in Indian Wells besiegte. Im Juli desselben Jahres stand er in Kitzbühel zum ersten Mal in einem ATP-Halbfinale. Aufgrund konstant guter Leistungen sammelte Altmaier in dieser Saison fleißig Punkte und beendete das Jahr auf Rang 84 liegend erstmals unter den 100 besten Herrenspielern der Welt. Diese gute Form behielt Daniel Altmaier auch in der nächsten Saison bei, wo er bei den drei übrigen Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Wimbledon und New York Premiere feiern konnte.
2023 wurde dann zum bis dahin besten Jahr seiner Karriere: Beim Masters-1000-Turnier in Madrid zog Daniel Altmaier mit einem Sieg über Jaume Munar erstmals in ein Masters-Viertelfinale ein. Im April gewann er seinen siebten ATP-Challenger-Titel bei den Sarasota Open. Bei den French Open bestätigte der Rechtshänder seine gute Form und besiegte den italienischen Topspieler Jannik Sinner im fünftlängsten Match der Geschichte von Roland Garros in fünf Stunden und 26 Minuten. Am Jahresende stand Altmaier erstmals in den Top 60 der Weltrangliste.
Daniel Altmaier heute: Karriere-Bestwert und Halbfinale in Halle
Nach einer durchwachsenen Saison 2024 fand Daniel Altmaier 2025 zu alter Stärke zurück. Mit Viertelfinal-Einzügen unter anderem in Rotterdam, Marseille und Metz kletterte er wieder Richtung Top 50 – und bei den French Open 2025 stellte er mit dem Einzug ins Achtelfinale seine Grand-Slam-Bestleistung aus dem Jahr 2020 ein. Erst der starke US-Amerikaner Frances Tiafoe stoppte ihn in Paris. Am 5. Januar 2026 wurde Altmaier dafür mit Platz 44 belohnt – seiner bislang besten Notierung in der ATP-Weltrangliste.
Sein persönliches Highlight der Saison 2026 folgte auf Rasen: Bei den Terra Wortmann Open in Halle/Westfalen bezwang Daniel Altmaier im Viertelfinale den früheren Weltranglistenersten Daniil Medvedev mit 6:4, 6:7 und 6:4 und stand damit erstmals im Halbfinale eines ATP-500-Turniers – sein erstes ATP-Halbfinale seit Kitzbühel 2021. Erst Frances Tiafoe war eine Runde später zu stark. Im Doppel erreichte Altmaier in Halle gemeinsam mit dem brasilianischen Youngster João Fonseca außerdem das Finale. Unterstützung bekommt er auf der Tour inzwischen von Ex-Profi Dustin Brown, der 2026 zur Rasensaison in sein Trainerteam kam.
Daniel Altmaiers Ausrüstung: Schläger, Schuhe & Outfit bei Tennis-Point
Daniel Altmaier spielt mit einem Yonex EZONE 98, trägt Tennisschuhe von Yonex aus der Power Cushion Eclipsion-Reihe und komplettiert seinen Auftritt mit Tennisbekleidung von Yonex. Der japanische Tennisspezialist kleidet den Niederrheiner also von Kopf bis Fuß ein.
Bei den Saiten setzt Altmaier laut Besaitungsangaben von der Tour auf ein Hybrid-Setup von Luxilon, für den festen Griff sorgen Yonex Overgrips.
Die deutschen Tennis-Stars und ihre Ausrüstung bei Tennis-Point
Daniel Altmaier ist nur einer von vielen DTB-Stars, deren Equipment du bei uns findest. Ob Alexander Zverev, Jan-Lennard Struff, Dominik Koepfer, das Doppel Kevin Krawietz & Tim Pütz, Laura Siegemund, Tatjana Maria, Eva Lys oder Jule Niemeier: Für jeden deutschen Profi haben wir die Schläger, Schuhe und Outfits im Shop, mit denen er oder sie auf der Tour antritt. Schau dich in Ruhe um, vergleiche die Setups deiner Favoriten – und hol dir die Ausrüstung deiner deutschen Tennis-Stars nach Hause. Alle Spielerseiten im Überblick findest du auf unserer Profis-Seite.
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