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Belinda Bencic

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    Belinda Bencic: Mit Familie und Konsequenz zum Erfolg

    Die Tennisspielerin Belinda Bencic wurde am 10. März 1997 in Flawil geboren und lebt in Wollerau. Zeitweise lebt Bencic auch in der Slowakei, denn sie besitzt neben der Schweizer auch die slowakische Staatsbürgerschaft. Vater Ivan Bencic kam mit seinen Eltern 1968 aus der Tschechoslowakei in die Schweiz. Belinda Bencic ist Rechtshänderin, spielt die Rückhand aber beidhändig. Bereits im Alter von zwei Jahren begann sie mit dem Tennisspielen. Ihren Durchbruch schaffte sie bei den US Open 2014, als sie mit nur 17 Jahren ins Viertelfinale einzog.

    Belinda Bencic kommt aus einer sportverrückten Familie

    Der Sport spielte in der Familie Bencic schon immer eine große Rolle. Ihr Vater spielte bereits Eishockey in den beiden obersten Schweizer Ligen. Mutter Dana Bencic war eine hochklassige Handballspielerin. Der Großvater stand in der ersten Mannschaft des erfolgreichsten slowakischen Eishockeyvereins HC Slovan Bratislava. Belinda Bencics Bruder Brian spielt ebenfalls Tennis.

    Bencic kam in der Schweiz zur Welt, als Martina Hingis gerade eine der besten Tennisspielerinnen der Welt war. Auch Hingis war die Tochter zweier slowakischer Sportler. Im Alter von vier Jahren trainierte Belinda Bencic bereits eine Stunde täglich. Sie nahm damals auch an ihrem ersten Turnier teil und trat regelmäßig gegen ältere Spielerinnen an. Ihr Vater motivierte sie dabei, pro Satz zwei Spiele zu gewinnen.

    Talentförderung zahlt sich früh aus

    Ivan Bencic kontaktierte Melanie Molitor, die Mutter und Trainerin von Martina Hingis, als Belinda Bencic fünf Jahre alt war. Es gelang ihm, Molitor als Coach für seine Tochter zu gewinnen. Mit sechs Jahren absolvierte Belinda Bencic außerdem sechs Monate an der Akademie von Nick Bollettieri in Florida. Die Investitionen in die Karriere der jungen Athletin zahlten sich über die Jahre aus.

    Belinda Bencic erreichte mit 16 Jahren die Spitze der Junioren-Weltrangliste. Auch zwei Grand-Slam-Titel bei den Junioren standen zu Buche, in Wimbledon und bei den French Open. Die ersten beiden WTA-Titel gewann die Schweizerin im Jahr 2015. Den Anfang machte das Rasenturnier in Eastbourne. Anschließend folgten die Canadian Open in Toronto, bei denen Bencic zum ersten Mal Serena Williams bezwingen konnte. Im Finale setzte sich die Schweizerin gegen Simona Halep durch. Bei diesem Turnier gewann sie gegen vier der damaligen Top-6-Spielerinnen.

    Verletzungen und Comeback: Bencic lernt die Facetten des Sports kennen

    Und der Aufstieg ging weiter: 2016 zog Bencic in den illustren Kreis der zehn besten Athletinnen ein. Doch danach begann eine schwierige Phase in der Karriere der jungen Schweizerin. Zwischen 2016 und 2018 wurde Bencic von zahlreichen Verletzungen heimgesucht. Die schwerste Blessur endete 2017 in einer Operation am Handgelenk. Bencic musste fünf Monate pausieren und rutschte in der Weltrangliste ab – sogar jenseits der ersten 300 Plätze. Doch Bencic ist eine Kämpferin. Sie arbeitete hart an einem erfolgreichen Comeback, und das Vorhaben gelang. Binnen eines Jahres schaffte es die Athletin, wieder in die Top 50 der Tenniswelt zurückzukehren.

    „Comeback Player of the Year“: Bencic trumpft groß auf

    Gekrönt wurde die beeindruckende Rückkehr durch das bislang beste Jahr in Bencics Karriere. 2019 gewann die Schweizerin unter anderem die Dubai Tennis Championships. Außerdem erreichte Bencic erstmals in ihrer Karriere das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers: Sie zog in die Vorschlussrunde der US Open ein. Zu guter Letzt konnte die Schweizerin das Jahr in den Top Ten der Weltrangliste beenden. Diese Leistung beeindruckte die Fachwelt: Bencic erhielt den „Comeback Player of the Year Award“ der WTA.

    Zwischenzeitlich trennte sich Bencic von ihrem Vater als Trainer. Doch diese Phase hielt nicht lange an. Inzwischen tourt das Vater-Tochter-Duo wieder gemeinsam über die Tennisplätze dieser Welt. Im vergangenen Jahr erreichte die Top-Athletin die Viertelfinals von Doha, St. Petersburg und Adelaide, was ihr zur 4. Weltranglistenplatzierung verhalf.

    Belinda Bencic überzeugt mit ausgeprägter Spielintelligenz

    Belinda Bencic wird oft in einem Atemzug mit Martina Hingis genannt, der früheren Nummer 1 der Weltrangliste. Beide Schweizerinnen haben slowakische Wurzeln und wurden von Melanie Molitor trainiert. Genau wie Hingis verfügt auch Bencic über eine starke Rückhand. Körperlich gilt Bencic als robuster, Hingis dagegen als etwas beweglicher. Bencic trifft den Ball hervorragend früh. Außerdem loben Experten ihre ausgeprägte Spielintelligenz. Die Schweizerin kann das Spiel lesen und weiß genau, wie sie eine Gegnerin aus dem Konzept bringen kann. Bencic ist zudem in der Lage, kraftvolle, spielentscheidende Grundlinienbälle zu spielen. Selbst Roger Federer lobte ihre Return-Fähigkeiten, als sie gemeinsam beim Hopman Cup antraten. Die Tennisspielerin beherrscht es meisterhaft, Cross-Bälle entlang der Linie zu retournieren.

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    Natürlich findest du in unserem Online-Shop auch die Ausrüstung, die Belinda Bencic bei ihren Turnieren trägt. Belinda Bencic vertraut auf Produkte des weltweit führenden Sportartikelherstellers Nike. Die Schweizerin trägt daher beispielsweise Tennisbekleidung von Nike. Egal ob Top, Shirt, Kleid oder BH – auf den Textilien, die Bencic im Wettkampf trägt, findet sich stets das Logo der US-Amerikaner. Außerdem setzt Bencic auf Tennisschuhe von Nike. Bei Tennis-Point findest du selbstverständlich auch die Tennisschläger von Yonex, die Bencic stets begleiten.